Radardetektor: Johnson Controls hat neue Sicherheitsdimension auf dem Schirm

Radarüberwachung ist heute längst nicht mehr auf Flugsicherung und Militär beschränkt. Elektromagnetische Wellen machen auch die Perimetersicherung leistungsfähiger und vermeiden Fehlalarme. Der Radardetektor gilt als eine wirksame Ergänzung zu den Tyco Videoüberwachungssystemen

Ein Kommentar von Daniel Ehrsam, Team Leader Continental Europe Security Product Management bei Johnson Controls

»Radar ist die Abkürzung für Radio Detection and Ranging, was, frei übersetzt: funkgestützte Ortung und Abstandsmessung bedeutet. Damit ist einer der Hauptvorteile dieser Technik beschrieben: die Dreidimensionalität der Überwachung. Auch der beste und hochauflösendste Videosensor arbeitet letztlich zweidimensional. Ein kleines Insekt auf der Linse kann also für die Auswerteelektronik sehr gross aussehen – und einen Fehlalarm auslösen. Ergänzt man jedoch die Video- mit einer Radarüberwachung, so erkennt das System schnell die wahre Dimension der Bedrohung. 

Die genaue Abstandsbestimmung ist aber nur einer der Vorteile einer Radarüberwachung. Sie ist inzwischen relativ kostengünstig und funktioniert ebenfalls bei schwierigen Wetterbedingungen. Starker Regen oder dichter Nebel sind für Videosysteme oft kaum zu durchdringen – für Radiowellen aber kein echtes Hindernis. 

Autonome Systeme für grosse Erfassungsbereiche

Gerade bei der Absicherung weitläufiger Areale ist der Radardetektor eine ideale Ergänzung zur Videoüberwachung. Er ist schnell und einfach installiert, ohne grösseren Verkabelungsaufwand. Die Datenübertragung geschieht im Mobilfunknetz über eine integrierte Sim-Karte. Das System kommt mit nur 3,5 Watt elektrischer Energie aus, daher kann die Stromversorgung optional über Solarzellen erfolgen, was das System autark macht. Einmal aufgestellt, arbeitet der Radardetektor zuverlässig zu jeder Tages- und Nachtzeit und erkennt mit intelligenten Auswertungsalgorithmen verschiedenste Bedrohungen – am Boden wie in der Luft. Menschen werden in bis zu 400 Meter, Fahrzeuge bis 600 Meter Entfernung erkannt; selbst kleine anfliegende Drohnen werden noch auf 100 Meter Distanz sicher erfasst. So lassen sich kritische Infrastrukturen zu vertretbaren Kosten mit einem Sicherungssystem nachrüsten, das auch Schutz vor Terrorismus bietet.

Der Radardetektor spart aber nicht nur bei der Installation Kosten. Er ist unempfindlich gegen die klassischen Fahlalarmquellen rein optischer Systeme, zum Beispiel sich bewegende Schatten oder Lichtstrahlen, kleine Tiere, Wind oder schlechtes Wetter. Damit werden kaum mehr Ressourcen für die Abklärung falsch-positiver Alarmmeldungen vergeudet. 

Wird eine Sicherheitsverletzung erkannt, zeigen sich die Vorteile der Integration mit einem hochauflösenden Videosystem: Die Ergebnisse der Radarüberwachung werden im Video Management System visualisiert. Das Sicherheitspersonal kann einen Alarm sofort am Monitor verifizieren und entsprechende Gegenmassnahmen einleiten; eine Aufzeichnung mit automatischem Tracking bietet die Grundlage für die Beweissicherung und Strafverfolgung.

 

Erweitertes Blickfeld gegen neue Bedrohungen

Die Bedrohungslage bei Unternehmen und kritischen Infrastrukturen hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Neue Technologien machen nun auch Angriffe aus der Luft wahrscheinlicher. Dem muss auch die Perimetersicherung Rechnung tragen und sich von einer zweidimensionalen Videoüberwachung zu einem weitreichenden, dreidimensionalen Sicherungssystem wandeln, in dem moderne Radartechnik eine entscheidende Rolle spielt. Wir bei Johnson Controls haben diese Herausforderung auf dem Schirm. Wir bieten je nach Schutzziel die passenden Lösungen: von qualitativ hochwertigen Überwachungskameras über intelligente Videoüberwachungs- und Managementsysteme bis hin zur Radardetektion. Mit letzterem profitieren unsere Kunden nun von einem kosteneffektiven, integrierten Überwachungstool, das Straftätern stets einen entscheidenden Schritt voraus ist. «

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